Unterstützte Kommunikation

An unserer Schule kann etwa jeder dritte Schüler gar nicht oder nur schwer verständlich sprechen.
Dennoch haben diese Kinder und Jugendlichen wie andere Schüler auch, das Bedürfnis auf sich aufmerksam zu machen, Fragen zu stellen, etwas zu erzählen oder ihre Wünsche zu äußern.
Da wir wissen, dass Menschen sich nicht nur mit Worten mitteilen können, versuchen wir, diesen Schülern andere Möglichkeiten des Austausches mit ihren Mitschülern und Lehrern anzubieten, wie zum Beispiel auf ein Bild oder ein Symbol zu zeigen, mit den Händen zu sprechen oder ein Sprachausgabegerät zu benutzen. Ein Sprachausgabegerät kann eine sprechende Taste (“Big Mac”, “Step by Step”) oder ein sogenannter Talker sein.

Die verschiedenen Methoden und Hilfsmittel entstammen dem Bereich der Unterstützten Kommunikation. Nichtsprechende Kinder und Jugendliche sollen lernen, zu mehr Kommunikation und Mitbestimmung in ihrem Alltag zu kommen. Dabei wird auch der Aufbau der eigenen Lautsprache des Kindes angeregt und gefördert.
An unserer Schule findet diese Art der Kommunikationsförderung sowohl im alltäglichen Unterricht, in Einzelförderung sowie in verschiedenen  Arbeitsgemeinschaften statt.

Für Eltern sowie Kollegen und Kolleginnen, die im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Dortmund unterrichten, bietet die Arbeitsgruppe Unterstützte Kommunikation individuelle Beratung an (u.a. Hilfe bei der Diagnose und bei der Beantragung von UK-Hilfsmitteln; Informationen über die verschiedenen Kommunikationshilfen, Tipps und Ideen im Umgang mit UK-Geräten).

Einen Beratungstermin können Sie unter der Telefonnummer unserer Schule vereinbaren: 0231/9851900