Unsere Reise ins Tabaluga-Haus nach Jägersbrunn 2017

 (Fotos siehe Diashow am Ende des Textes)

Unsere Reise ins Tabaluga- Haus nach Jägersbrunn

Wir, die Schüler und Lehrer der Sekundarstufe 1 der Max-Wittmann-Schule in Dortmund, hatten eine tolle Reise ins Tabaluga-Haus in Jägersbrunn (bei Starnberg).

Morgens um acht ging es per Zug vom Dortmunder Hauptbahnhof nach Starnberg. Wir waren total aufgeregt. Auf der insgesamt achtstündigen Anfahrt wuchs von Minute zu Minute die Neugierde auf das Unbekannte.

Bei schönstem Sonnenschein wurden wir von Andrea und Norbert am Bahnhof in Possenhofen abgeholt und mit dem Bus zum Tabaluga- Haus transportiert. Dort angekommen wurden zunächst die Räumlichkeiten inspiziert, Koffer ausgepackt und die erste warme Mahlzeit auf der Sonnenterasse eingenommen.

Der Tag endete mit einer kurzen Wanderung ins Naturschutzgebiet Maisinger See.

Müde und mit freudiger Erwartung auf den nächsten Tag gingen wir gegen 22.30 Uhr ins Bett.

Der Dienstagmorgen begann mit einem köstlichen Frühstück; frischen Brötchen, Wurst, Marmelade, Nutella und Kakao fanden sich auf dem gedeckten Tisch.

Um 9.30 Uhr ging es gemeinsam mit Andrea auf einen Reiterhof. Freundlich wurden wir dort von Kati empfangen. Zunächst wurde fleißig ausgemistet: Pferdeäpfel wurden mit Mistgabeln eingesammelt, die Pferde gestriegelt, die Hufe ausgekratzt und anschließend gesattelt. Kati erklärte uns dann, wie man sich gegenüber den Pferden zu verhalten hätte- also nicht schlagen oder treten. Dann ging es in die große Reithalle zum Unterricht. Alle sind mutig auf die Pferde gestiegen und einige trauten sich sogar im Galopp zu reiten. Die anfängliche Unsicherheit war schnell verflogen und alle bekamen von Kati ein großes Lob für die tollen Reitvorführungen. Ach ja, und die vielen Hunde auf dem Hof ließen sich gerne von uns streicheln.

Viel zu schnell war dieser Morgen beendet und wir fuhren nach Tutzing am Starnberger See. Dort kehrten wir in einem Biergarten ein, tranken Cola oder Fanta (ein Bier durften wir nicht bestellen) und verspeisten die selbstgemachten Brötchen.

Ein kurzer Spaziergang zur nächsten Eisdiele (das Eis war sooooo lecker) beendete den Ausflug zum See.

Für unser Abendbrot mussten wir noch an einem Supermarkt halten und dort einkaufen. Frau Golda, Herr Borchard und 5 Schüler kamen mit 3 vollbepackten Einkaufstaschen zurück.

Gemeinsam wurde anschließend das Essen zubereitet. Es gab Spaghetti Bolognese mit Salat. Herr Borchard, Jan und Malcom haben dann noch einen Pfirsichkuchen für den nächsten Tag gebacken.

Der nächsten Morgen begann sehr hektisch, denn bereits um 9.00 Uhr wurden wir von Andrea abgeholt, die uns zum Erlebnisbauernhof „Gut Grasleiten„ begleitete.

Der Landwirt Alois vom Gut Grasleiten begrüßte uns sehr freundlich und herzlich. Mit bester Laune ging es zunächst in den Kuhstall, wo wir die Kühe (Bullen) streicheln und füttern konnten. Einige von uns hielten sich die Nase zu, denn es roch nicht sehr angenehm, aber so ist das auf dem Bauernhof.

Ein weiterer Höhepunkt war die gemeinsame Treckerfahrt zum nahegelegenen Fischteich. Abwechselnd durften wir sogar mit Alois den Trecker lenken, das war toll.

Wir fütterten die Fische mit Algenfutter, immer an unserer Seite, der Hofhund Elli.

Nach der tollen Ausfahrt mit dem Trecker haben wir noch einen Spaziergang mit den Pferden und den Eseln gemacht.

Zum Abschluss des Tages gab es am Lagerfeuer selbstgemachte Pfannkuchen mit Nutella, die sooooo lecker schmeckten.

Der Tag auf dem Bauernhof war spitze, Landwirt Alois hat sich ganz lieb um uns gekümmert und bei der Verabschiedung jeden von uns umarmt. Dann sind wir gemeinsam mit Andrea wieder ins Tabalugahaus gefahren.

Abends haben wir gegrillt. Es gab Würstchen und Fleisch, Salat, Brötchen und Kuchen.

Nach dem Duschen haben wir uns noch das Tabaluga- Musical von Peter Maffay

angeschaut und sind dann gegen 23.00 Uhr ins Bett gegangen.

An diesem Morgen durften wir gaaaaanz lange ausschlafen. Bilal und Emmanuel sind erst um 9.00 Uhr aufgestanden, wie herrlich.

Nach dem Frühstück stand zunächst der Hausputz an. Wir mussten die Zimmer aufräumen, saugen und den Müll entsorgen, eine Arbeit die keinen großen Spaß machte.

Frau Golda, Herr Borchard und sieben Schüler fuhren dann nach Starnberg, um für das Abendessen einzukaufen. Die anderen Schüler und Herr Weskamp blieben am Haus und spielten Fußball und Karten.

Nachmittags war eine Fahrradtour angesagt. Ausgestattet mit Mountainbikes und Fahrradhelm ging es zum Maisinger See. Das Radfahren war zwar anstrengend, doch wir hatten viel Spaß dabei. Herr Borchard und Malcolm haben in der Zeit das Essen vorbereitet.

Das gemeinsame Abendbrot und das anschließende Kofferpacken rundeten den Tag ab.

Müde und erschöpft gingen wir früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen sehr früh aufstehen mussten.

Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, weil es galt, die Abreise vorzubereiten. Wir mussten unsere Betten abziehen, die letzten Sachen in die Koffer packen und das Haus fegen und aufräumen. Andrea war mit unserer Arbeit zufrieden, alles war aufgeräumt und ordentlich. Unser letztes Frühstück haben wir auf der Terrasse eingenommen, damit nicht wieder überall Brötchenkrümmel liegen.

Nun ging es ans Abschiednehmen. Wir verabschiedeten uns vom Tabalugahaus und natürlich von Tabaluga, der sich an diesem Morgen sonnte.

Besonders schwer fiel uns der Abschied von Andrea, die sich die ganzen Tage so lieb um uns gekümmert hat. Die Zeit mir ihr war sehr schön. Wir haben sie in unser Herz geschlossen und werden sie sehr vermissen.

Wir verabschiedeten uns natürlich auch von Norbert, der uns vom Bahnhof in Possenhofen abgeholt und zum Bahnhof Starnberg zurück gebracht hat. Er wusste fiel zu erzählen und hat uns immer sicher im Bulli herumgefahren.

Kommt der Zug pünktlich?? Wir mussten ein bisschen warten.

Während der Wartezeit am Bahnhof Starnberg konnten wir noch einmal auf den Starnberger See schauen, im Hintergrund die Alpen.

Am Münchener Hauptbahnhof stiegen wir dann in den ICE mit dem Namen Dortmund und kamen pünktlich in unserer Heimatstadt an, wo uns unsere Eltern und Geschwister freudig begrüßten.

Es war eine tolle Zeit mit ganz vielen schönen Erlebnissen. Wir werden noch lange daran zurück denken…..

Vielen Dank…

…an Peter Maffay und die Peter Maffay Stiftung, dass wir das Tabalugahaus besuchen durften, 

…an Julia Hoffmann, die Herrn Borchard bei der Vorbereitung des Aufenthalts geholfen hat, auch wenn es mal Schwierigkeiten gab, 

…an Andrea, für ihre tolle Betreuung vor Ort und ihre herzliche Art (wir werden Dich vermissen), 

…an Norbert, der uns am Bahnhof abgeholt und wieder dorthin gebracht hat und

..an alle, die im Hintergrund und für uns nicht sichtbar, diesen Aufenthalt für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Die Schüler und Lehrer der Sekundarstufe 1 der Max-Wittmann-Schule in Dortmund
Schüler: Alexandros, Badeta, Bilal, Emmanuel, Jan, Lena, Malcolm, Marina, Tim

Lehrer: Uli Golda, Michael Weskamp, Jens Borchard

Geschichten am Rande

Hier haben wir für euch einige Anekdoten zusammengetragen:

Bei der Ankunft am Starnberger See fragte Badeta: „Spricht man hier Englisch?“; Marina antwortet:“ Ja, Englisch, oder?“

Daraufhin sagte Bilal: „Hier spricht man ein bisschen Deutsch“. – Ach wie herrlich!!!!!!

Tim war sehr neugierig und wollte wissen, ob „Bayern in München liegt?“

Frau Golda und Herr Borchard waren mit einigen Schülerinnen und Schülern einkaufen. Im Laden sagte die Verkäuferin zu unserer kleine Gruppe: „Ihr seid aber eine süße Familie!“

Zwei Minuten später beim Tanken, sagte die Kassiererin zu Herrn Borchard: „Ihre Frau sucht draußen den Mülleimer, der steht rechts neben dem Bulli.“