Tabalugafahrt

nach Jägersbrunn am Maisinger See vom 23.9. bis 29.9.2018

Sonntag, den 23.9.18:
8.45 Uhr trafen sich 9 Schüler und 3 Lehrer der Max-Wittmann-Schule am Dortmunder Hauptbahnhof, um gemeinsam mit dem Zug nach Bayern zu fahren. Die Kinder freuten sich und die Eltern, die ihre Kinder zum Bahnhof gebracht haben, waren etwas aufgeregt. Als aber auf der Info-Tafel der Zugausfall unseres ICE-Zuges mit Platzreservierung angezeigt wurde, war die Aufregung noch größer. Letztendlich sind wir dann mit einem Ersatzzug nach Würzburg gefahren und dort in den Zug nach München umgestiegen. Wir hatten dadurch für diese Züge keine Platzreservierung mehr, es war sehr voll im Zug und die vielen Koffer mussten auch noch unterkommen und beaufsichtigt werden. Nach einer anstrengenden Fahrt und mit 1 Stunde Verspätung kamen wir dann in München an , gingen zur S-Bahn-Station und fuhren mit der Bahn bis nach Possenhofen.
Dort erwartete uns Andrea Kraus, Koordinatorin der Tabalugahäuser in Oberbayern. Wir wurden von ihr in zwei Fuhren mit einem VW-Bus zum Tabalugahaus nach Jägersbrunn gefahren. Wir lernten bei Andrea ́s Hausführung die Zimmer der ehemaligen Jugendherberge kennen. Die Jungen bekamen ein 6-Bett-Zimmer, die Mädchen ein 1- und 2-Bett-Zimmer mit Verbindungstür. Die Kinder konnten bis zur Dunkelheit draußen spielen und die Lehrer bereiteten das Abendessen vor. Zum Glück hatte Andrea schon für uns eingekauft und es fehlte an nichts. Nach dem Abendessen wurden die Koffer ausgepackt und die Sachen in die Schränke geräumt. Im Wohnzimmer konnten die Kinder noch spielen, bevor es ins Bett ging.

Montag, den 24.9.18:
7.30 Uhr wurden die Kinder geweckt, 8 Uhr gab es Frühstück. Um 9.30 Uhr hat uns Andrea abgeholt und wir sind mit 2 Autos zum Erlebnisbauernhof „Gut Grasleitn“ gefahren. Der Bauer Alois hat uns dort empfangen, alles gezeigt und erklärt und wollte auch wissen, was die Kinder gerne machen möchten. Wir haben die am Haus wachsenden Weintrauben probiert und die am Boden liegenden Walnüsse und Äpfel gesammelt. Im Hasenstall durften wir die großen und kleinen Hasen streicheln, draußen im Hühnergehege haben wir die Hühner gestreichelt. Im Kuhstall haben einige Kinder mit der Heugabel das Heufutter zu den Kühen geschoben. Dann gingen wir zu den in der Scheune gelagerten Strohballen und Alois spielte mit uns Fangen. In den Höhlen der Strohburg konnte man sich gut verstecken. Danach holte Alois Halfter und Seile und ging mit uns zur Wiese, wo Esel und Ponys auf uns warteten. Jeder konnte die Tiere reiten und führen.
Nachdem wir damit fertig waren, holte Alois den Traktor mit Anhänger. Damit fuhren wir dann zu den Fischteichen, um die Fische zu füttern. Jeder durfte mal auf dem Trecker mitfahren, die anderen saßen bequem auf dem Hänger. Mit dabei war auch der Hofhund Elli. An einem der Teiche sprang Elli immer ins Wasser und holte die von uns geworfenen Stöcke heraus. Beim Fischfüttern durfte nicht mehr als eine geschlossene Hand Futter genommenwerden. Die Fische schwammen ganz wild im Wasser herum, wenn das Futter hereingeworfen wurde.
Nachdem wir wieder zurück auf dem Hof waren, zeigte Alois, wo die Gokarts stehen und bereitete eine Feuerstelle vor. Die Kinder konnten nun frei wählen, was sie machen möchten. Die Lehrer haben zwischendurch Essen und Getränke aus dem Auto geholt und es wurde gegessen. Als das Feuerholz brannte, machte Alois auf dem Grillrost für uns leckere Pfannkuchen in kleinen Pfannen. Die konnte man mit Zimtzucker oder Nutella bestreichen.
Danach verabschiedeten wir uns von ihm und fuhren zurück zum Tabalugahaus. Unterwegs hielten wir noch an einem Laden, denn wir mussten für das Abendessen einkaufen. Im Haus angekommen verarbeitete Andrea mit einigen Kindern die Bauernhofäpfel und die Walnüsse zu einem Kuchen. Frisch gebacken haben wir ihn dann gemeinsam verspeist.
Nach dem Tischtennis- und Federballspielen auf dem Gelände half eine Gruppe beim Essen kochen, eine andere deckte den Tisch. Nach dem gemeinsamen Essen haben alle geduscht und danach noch im Wohnzimmer gespielt.

Dienstag, den 25.9.:
8 Uhr Frühstück im Pyjama, danach ankleiden, frisieren, chic machen für das Oktoberfest. Abfahrt zusammen mit Andrea zum Bahnhof Possenhofen, Weiterfahrt mit der S-Bahn in die Nähe der Wies`n. Auf dem Fußweg dorthin fanden einige Kinder an einem Verkaufsstand passende Oktoberfest-Utensilien wie einen Hut, einen Blumenhaarkranz, eine Herztasche und eine Halskette. Auf dem Festgelände war es sehr voll und wir mussten aufpassen, dass wir uns nicht verlieren. Gut, dass Andrea uns begleitete und mit aufpassen konnte.
Alle Leute hatten ein Dirndl oder eine Lederhose an, und es gab tolle Fahrgeschäfte. Wir fuhren Karussell, Riesenrad, Power Tower, Autoscooter, Wackelrad, Schiffschaukel. Wir waren auch in einem Festzelt, das den Namen „Zur Bratwurst“ hatte, dort haben wir gegessen und getrunken. Eine Musikkapelle hat dort gespielt und richtig Stimmung gemacht. Später sind wir noch auf die „Oide Wiesn“ gegangen, haben gebrannte Mandeln und Schokobanane gegessen als auch noch etwas getrunken. Dann fuhren wir wieder zurück nach Jägersbrunn zum Spielen, Essen und Duschen. Zum Abschluss bekamen alle ein großes Oktoberfestlebkuchenherz.

Mittwoch, den 26.9.18:
8 Uhr Frühstück, um 9.30 Uhr im Begegnungshaus nebenan startete das Musikprogramm mit Michaela. Die Kinder übten an verschiedensten Instrumenten wie Sticks, Eiershake, Triangel, Xylofon, Cachon und Keyboard rhythmisch zu betätigen, um diese später in einem Musikstück einzusetzen. Gegen Mittag fuhren einige Schüler mit Frau Klenner-Säcker und Herrn Borchard zum Einkaufen. Danach wanderten alle zum nahegelegenen Maisinger See. Direkt am See in einem Biergarten machten wir eine Brotzeit und bestellten uns ein Getränk. Nach der Wanderung bereiteten einige schon mal das Grillen vor. Grillen am Abend mit Salat, Brötchen und Kräuterbutter, das war lecker. Als es dunkel wurde, machten wir ein Lagerfeuer und sangen lustige Lieder wie die „Tante aus Marokko“ oder „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“. Danach wurde geduscht und versucht, ruhig zu spielen.

Donnerstag, den 27.9.18:
8 Uhr Frühstück. 10.30 Uhr: Eine Gruppe fuhr mit dem VW-Bus nach Tutzingen, die andere Gruppe wurde später mit dem Bus abgeholt, da wir heute ohne Andrea auskommen mussten. Wir trafen uns an der Bootsanlegestelle und machten bei schönstem Sonnenwetter eine Bootstour auf dem Starnberger See. Nach der 1 1⁄2 stündigen Tour haben wir auf einem großen Spielplatz am See gespielt, sind mit den Füßen ins Wasser gegangen und haben im Ort ein Eis gegessen. Im Biergarten am See haben wir Pommes gegessen und etwas getrunken. Eine Gruppe ist dann zum Auto gegangen und schon mal zurück zum Tabalugahaus gefahren, während die andere Gruppe eingekauft hat und später abgeholt wurde. Wir haben eine große Kanne Tee gekocht und draußen Plätzchen gegessen. Abends haben einige Kinder draußen gespielt, andere wollten gerne beim Kochen mithelfen. Nach dem Abendessen wurde wieder geduscht und danach gespielt.

Freitag, den 28.9.18:
8 Uhr Frühstück. Andrea teilte uns morgens mit, dass das Reitprogramm leider ausfällt. Wir sind dann mit ihr zusammen nach Bernried ins Buchheimmuseum (Museum der Phantasie) an den Starnberger See gefahren. Dort gab es interessante Kunstobjekte zu sehen. Einige kauften sich im Museumsshop ein Andenken. Nachdem wir draußen Fotos vom bunten Helikopter, dem Schrottauto, den Betonfußballspielern und den Baumstammgiraffen gemacht haben, fuhren wir weiter nach Weilheim zum Tabalugahaus Dietlhofen und besichtigten dieses. Die Kinder spielten danach auf dem großen Spielplatz und aßen später im Hofcafe Zwetschgen- und Apfelkuchen. Dann fuhren wir wieder zurück nach Jägersbrunn in unser Haus. Einige halfen dort beim Apfelschälen und Kuchenbacken, andere beim Autoputzen und Terrasse- und Haussäubern, auch das Abendessen wurde von einigen mit vorbereitet. Alle Kinder konnten dann noch bis zur Dämmerung draußen spielen. Bevor Andrea nach Hause fuhr, übergab sie allen Schülern und Lehrern zum Andenken an die schöne Woche eine Tabalugaschultasche mit Tabalugabecher, Knicklicht und Leuchtstab. Nach dem späten Abendessen haben alle geduscht, danach die Koffer gepackt und sind ins Bett gegangen.

Samstag, den 29.9.18:
7 Uhr Frühstück. Es mussten für die lange Rückfahrt viele Brötchen aufgebacken und geschmiert werden, Obst, Kuchen, Süßigkeiten, Getränke haben wir verteilt. Die Betten mussten abgezogen, Müll entsorgt und der Boden gesaugt werden. Um 8.30 Uhr wurden wir von Andrea und einem Taxi zum Bahnhof nach Possenhofen gebracht. Dort verabschiedeten wir uns von ihr und bedankten uns für die sehr nette Betreuung und Begleitung. Die S-Bahn fuhr pünktlich nach München, von dort ging es eineinhalb Stunden später weiter mit dem ICE inklusive Platzreservierung nach Dortmund Hauptbahnhof. Dort empfingen uns Eltern und Betreuer, und alle fuhren fröhlich nach Hause.

Wir danken Andrea für die tolle Betreuung und Organisation im Tabalugahaus in Jägersbrunn und auch der Peter-Maffay-Stiftung, dass wir solch ein tolles Angebot wahrnehmen durften.

Die Schülerinnen und Schüler der Max-Wittmann-Schule und die begleitenden Lehrkräfte Jens Borchard, Michael Weskamp, Sabine Klenner-Säcker